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Verarbeitung

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie aus saftigen, grünen Blättern feinster Tee wird. Ein umfangreicher Verarbeitungsprozess ist erforderlich, damit ein qualitativ hochwertiger Tee entsteht.

TEEKANNE - Verarbeitung - Pflücken mit der Hand

Ernte

Die Pflücker/-innen arbeiten nach der Pflückregel ”Two Leaves and The Bud” (die beiden jüngsten Blätter und die Blattknospe), denn die Qualität des Tees ist umso besser, je jünger die Blätter sind. Erfahrene Pflücker/-innen ernten am Tag 20-30 Kilogramm Teeblätter – das ergibt ungefähr 5-7 Kilogramm Schwarzen Tee.

Die Pflück-Intervalle müssen genau reguliert werden. Die zeitlichen Abstände, in denen neue pflückbare Triebe nachwachsen, sind je nach Pflückart, Düngung und Klima unterschiedlich. In den tropischen und subtropischen Anbaugebieten können die Teesträucher im Abstand von 10-14 Tagen gepflückt werden.

Dabei ist zu beachten, dass mit Beginn des Pflückens der Nachwachs-Rhythmus der einzelnen Sprosse verschieden ist, so dass der Strauch in Pflück-Höhe immer Triebe unterschiedlichen Reifegrades hat. Das aufwendige Handpflücken ermöglicht das Unterscheiden von pflückreifen und noch nicht so weit entwickelten Sprossen. Insofern wird der erhebliche Kostenfaktor, den das Pflücken für eine Plantage bei der Tee-Erzeugung darstellt (ca. 44% der Gesamtkosten), bei guten Tees aus Qualitäts-Überlegungen in Kauf genommen.

TEEKANNE - Verarbeitung - Pflücken mit der Hand

Wie aus der Teepflanze Schwarzer Tee wird

Damit aus saftigen, grünen Blättern feiner Schwarzer Tee wird, ist ein umfangreicher Verarbeitungsprozess erforderlich. Da frische Teeblätter nicht lange haltbar sind, wird der gepflückte Tee – im Gegensatz zu Kaffee – sofort auf den Plantagen im Ursprungsland aufbereitet.

Der Tee durchläuft dabei folgende Arbeitsvorgänge:

TEEKANNE - Verarbeitung - die Blätter

Das Welken

Um die Teeblätter für die Weiterverarbeitung geschmeidig zu machen, werden sie zum Trocknen ausgebreitet. Dabei verlieren sie je nach Anbaugebiet zwischen 30 und 70% ihrer Feuchtigkeit.

TEEKANNE - Verarbeitung - das Welken

Das Rollen

Durch das Rollen werden die Zellwände der Blatt-Zellen aufgebrochen, damit Sauerstoff an den Zellsaft gelangt.

TEEKANNE - Verarbeitung - das Rollen

Die Fermentation

Die Fermentation ist ein Oxidations-Prozess des beim Rollen austretenden Zellsaftes. Dabei verändert der Tee seine Farbe und entwickelt sein charakteristisches Aroma.

TEEKANNE - Verarbeitung - die Fermentation

Das Trocknen

Das Trocknen gibt dem Tee die notwendige Haltbarkeit. Den fermentierten Blättern wird in Trockenöfen die restliche Feuchtigkeit entzogen und der Zellsaft trocknet an den Blättern an. Die durch die Fermentation kupferrot gewordenen Teeblätter färben sich dunkelbraun bis schwarz. Später, beim Teeaufguss, löst sich der am Teeblatt angetrocknete Saft mit kochendem Wasser wieder ab und ergibt ein kupferrot leuchtendes, aromatisches und anregendes Getränk.

TEEKANNE - Verarbeitung - das Trocknen

Das Sortieren

In Siebmaschinen wird der fertige Tee nach Blatt-Graden sortiert. Fachleute unterscheiden hierbei hauptsächlich zwischen Blatt-Tees und kleinblättrigen Tees. Die Größe des Blattes sagt jedoch nichts über die Qualität des Tees aus.

TEEKANNE - Verarbeitung - das Sortieren

Das Verpacken

Der nach Blatt-Graden sortierte Tee kommt traditionell in mit Metallfolie ausgeschlagene Sperrholz-Kisten, die aber zunehmend durch Papiersäcke ersetzt werden.

Gegen äußere Einflüsse geschützt, kann er so transportiert und verschifft werden.

TEEKANNE - Verarbeitung - das Verpacken