Das Reich der Mitte

Die Legenden, die sich um die Entdeckung des Tees ranken, sind zahllos. Eine erzählt davon, wie ein Zufall den chinesischen Kaiser Shen Nung (2737 v. Chr.), der sehr auf Sauberkeit achtete und sich aus diesem Grund sein Trinkwasser abkochte, auf den Teegeschmack brachte: Ein Windstoß wehte einige Teeblätter in einen Kessel mit kochendem Wasser, diese färbten es golden und verliehen ihm ein angenehmes Aroma. Der Kaiser probierte das Getränk und fühlte sich erfrischt. Tee wurde anschließend das Getränk im „Reich der Mitte“.

Tee in Japan

Erst im Jahre 552 n. Chr. brachten buddhistische Mönche die Kunst der Teezubereitung auch den Japanern bei. Bald versah man den Teegenuss mit einer bis ins Detail festgelegten Zeremonie. Der Begriff Teeismus, der viel später entstand, bezeichnet die fast religiöse Verehrung der Japaner für Tee.

Tee wird zur Ware

Während der prunkvollen Tang-Dynastie (618-907 n. Chr.) wurde Tee in China zu einer verbreiteten Handelsware. Der Tee fand so Zugang zu allen Gesellschaftsschichten und blieb nicht länger den gehobenen Klassen und dem Klerus vorbehalten.

Luh Yü & das erste Teebuch

Im 8. Jahrhundert schrieb der Chinese Luh Yü im Auftrag einiger Teehändler ein dreibändiges Buch über Tee. Damit entstand die erste niedergeschriebene Geschichte des Tees, die zugleich eine Lobeshymne auf das inzwischen sehr beliebte Getränk war. Luh Yü wurde noch viele Generationen später als Schutzpatron des Tees verehrt.

Von Japan nach Amsterdam

Im Jahr 1610 kam die erste Teelieferung aus Japan auf Segelschiffen über Java nach Amsterdam. Von da an waren die Holländer über 50 Jahre die einzigen Teeimporteure, die ganz Europa mit dem Getränk versorgten. 1669 stiegen die Engländer mit in dieses Geschäft ein. Das Monopol für die Teeimporte hatte die von ihnen gegründete East India Company bis 1833 inne.

Auf dem Landweg

Auch auf dem Landweg gelangte der Tee nach Europa. Mitte des 17. Jahrhunderts kamen mit einer Karawane 200 Pakete Tee aus der Mongolei als Geburtstagsgeschenk an Michael I, den ersten russischen Romanow-Zaren. Die Karawanen zogen von Peking durch die Wüste Gobi, quer durch Sibirien, vorbei am Baikalsee und weiter zur Wolga. Noch bis in das 19. Jahrhundert sagte man dem russischen Karawanentee nach, er habe eine bessere Qualität als der auf dem Seeweg beförderte Tee, der in feuchten, geteerten und dumpf riechenden Laderäumen gelagert war. Diesen Tee zuckerte man aufgrund des unerwünschten Beigeschmacks.

Tea Time

1662 erfolgte die offizielle Einführung der Teestunde am Hofe des englischen Königs Karl II. Damit wurde Tee auch in Europa gesellschaftsfähig und eines der wichtigsten Handelsgüter.

Boston Tea Party

Englische Einwanderer brachten Ende des 17. Jahrhunderts den Tee mit in die USA. Im Laufe der Zeit gewann er auch hier immer mehr Liebhaber, besonders in den gehobenen Schichten, in denen damals Tea Partys veranstaltet wurden. Um 1760 stand Tee auf dem dritten Platz aller nach Neu-England importierten Güter. Darin suchte England, das durch den Siebenjährigen Krieg in eine Finanzkrise geraten war, eine neue Einnahmequelle. Der Tee wurde mit hohen Steuern belegt. Im ganzen Land war dies der Anlass für heftiges Aufbegehren.

China verliert seine Dominanz

1834 gab William Bentinck entscheidende Impulse beim Teeanbau in Indien. China verlor daraufhin seine bis dahin vorhandene Teeanbau-Monopolstellung.

Die Teeclipper

Nach dem Ende des Teeimport-Monopols bekam die britische Schifffahrt ab 1834 vor allem von amerikanischer Seite heftige Konkurrenz. Um dieser Konkurrenz stand zu halten, baute man die sogenannten Teeclipper: Segelschiffe mit vier oder mehr Masten, scharfem Bug und schlankem Rumpf. Sie besaßen eine verhältnismäßig große Ladekapazität bei niedriger Tonnage und erreichten hohe Geschwindigkeiten.
Einer der berühmtesten britischen Teeclipper ist die 1869 gebaute Cutty Sark, die heute noch in Greenwich an der Themse zu besichtigen ist. Im Jahr 1869 wurde auch der Suezkanal eröffnet, was den Weg zu den Teeanbaugebieten um ca. 7000 Kilometer verkürzte. Dadurch wurde der Teetransport auch für Dampfschiffe möglich, die auf dieser Route genügend Möglichkeiten zum Bunkern der Kohle fanden. Das Ende der Teeclipper war gekommen, der Weg in das Zeitalter der modernen Handelsschifffahrt begann.

Tanztee & Teekult

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es Mode, zum Tee auszugehen. Immer mehr ”Tea-Houses” und Hotels boten Tea-Time und Teemenüs an. Der etwa 1913 aus Argentinien importierte Tango sorgte insbesondere zum Nachmittagstee für noch mehr Attraktivität. Unvergleichliche Tanztee-Veranstaltungen erfreuten sich in den goldenen 20er-Jahren großer Beliebtheit. Die Presse berichtete von ständig wachsender Begeisterung für Tee-Tangos.

Die Teebombe

In Deutschland wurde die TEEKANNE GmbH & Co. KG auf diesen Vorläufer des Teebeutels aufmerksam. Mit der sogenannten ”Teebombe” versorgte TEEKANNE Soldaten im ersten Weltkrieg mit Tee. Diese war zwar praktisch, aber der Mull beeinflusste den Geschmack.

Experimente auf dem Weg zum Teebeutel

Ende der 20er-Jahre des vorherigen Jahrhunderts experimentierte TEEKANNE mit der in den USA entwickelten Lösung: dem Ein-Kammer-Teebeutel aus zusammengeklebten Spezial-Pergamenten. Diese Produkte waren wegen der Verwendung geschmacksneutralen Papiers besser, der Beigeschmack des Klebstoffs störte aber immer noch die feinen Geschmacksnerven verwöhnter Teetrinker.

Der Doppelkammerbeutel

1949 bringt TEEKANNE den Doppelkammerbeutel auf den Markt. Er ist aus feinstem Filterpapier gefaltet und nicht geklebt! Der Tee ist in zwei Kammern gelagert. Mittels dieses Prinzips kann das Wasser den Tee von vier Seiten optimal umspülen, so dass sich das Aroma voll entfalten kann.
So beginnt eine neue Ära des Teetrinkens, da diese Erfindung von TEEKANNE die Konsumgewohnheiten der Menschen revolutioniert.

Der Siegeszug des Tees aus Beuteln rund um die Welt setzt ein und begründet die Entwicklung der Firma TEEKANNE zu einem Konzern mit Weltgeltung, dessen Name untrennbar mit der Erfindung des Doppelkammerbeutels verbunden ist.

Moderne Teekultur

Heute ist Tee mit einer jährlichen Weltproduktion von 3,5 Millionen Tonnen Tee (Quelle: Deutscher Teeverband e.V.) das populärste Getränk der Erde und wird nach Wasser am häufigsten getrunken.

TEEKANNE revolutioniert mit dem TEALOUNGE System die Teezubereitung

Tees sind sehr spezielle und „empfindliche“ Produkte. Jeder Tee benötigt die richtige Aufbrüh-Dauer, Temperatur und das entsprechende Durchfluss-Intervall, damit sich der Geschmack ideal entfalten kann. Genau mit diesem Anspruch haben die TEEKANNE Experten das TEEKANNE TEALOUNGE System entwickelt. Per Knopfdruck übernimmt die Maschine die einzelnen Schritte einer perfekten Teezubereitung für besten Teegenuss. Die Tees sind von erlesener Qualität und befinden sich in aromaversiegelten Kapseln. Das TEEKANNE TEALOUNGE System macht mit seiner Kombination aus schneller Zubereitung und höchster Teequalität neue Lust auf Tee!

Unser Qualitätskontrolle

Um die Qualität wichtiger Rohwaren sicherzustellen, arbeitet TEEKANNE überwiegend im kontrollierten Vertragsanbau.

2 min

Beste Auswahl

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Eigene Kreationen

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