Klimaschutz – Unser Weg zu Netto-Null

Nachhaltigkeit ist für uns kein Zusatz. Wir tragen Verantwortung – nicht nur für die Qualität unserer Produkte, sondern auch für die Welt, in der sie entstehen. Klimaschutz steht dabei im Mittelpunkt. Warum? Weil jede Tasse Tee eine Geschichte hat, die weit über den Moment hinausgeht, in dem Du sie genießt: Vom Anbau der Pflanzen über die Verarbeitung bis hin zur Verpackung – überall entstehen Treibhausgasemissionen. Und genau hier setzen wir an.

Deshalb berechnen wir jedes Jahr unsere CO₂-Bilanz. Das gibt uns einen klaren Überblick: Wo entstehen Emissionen? Wo können wir gemeinsam mit unseren Partnern echte Veränderungen bewirken? Wir haben uns der Science Based Targets Initiative (SBTi) verpflichtet und wissenschaftsbasierte Klimaziele festgelegt, um langfristig Emissionen zu reduzieren.

Grüne Strichzeichnung von drei blühenden Blumen mit detaillierten Blütenblättern und Blättern auf weißem Hintergrund.

Was ist die SBTi?

Die SBTi ist eine internationale Initiative, die von Organisationen wie dem Carbon Disclosure Project (CDP), dem UN Global Compact, dem World Resources Institute (WRI) und dem WWF ins Leben gerufen wurde. Ihr Ziel: Unternehmen dabei unterstützen, Klimaziele zu setzen, die sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Diese Ziele sollen sicherstellen, dass wir gemeinsam den Temperaturanstieg auf maximal 1,5 °C begrenzen – so wie es im Pariser Klimaabkommen festgelegt ist. Wer sich der SBTi anschließt, verpflichtet sich, Emissionen konsequent zu senken und Fortschritte transparent zu berichten.
Grüne Strichzeichnung eines Kräuterzweigs mit kleinen Blättern und verzweigten Stängeln auf Weiß.

Was steckt hinter Klimazielen und Netto-Null?

Wenn ein Unternehmen sich verpflichtet, Netto-Null (oder Net Zero) zu erreichen, heißt das: Es reduziert seine Emissionen so weit wie möglich – im eigenen Betrieb und entlang der gesamten Lieferkette. Übrigbleibende Emissionen werden ausgeglichen, sodass unter dem Strich keine zusätzlichen Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen.
Und auch politisch ist das Ziel klar: Die Europäische Union will bis 2050 Netto-Null erreichen, und Deutschland hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, dieses Ziel sogar schon bis 2045 zu erreichen.
Science Based Targets-Logo mit gebogenen Linien in einem Kreis, Text: Science Based Targets, Driving Ambitious Corporate Climate Action.

2024 hat sich die TEEKANNE Gruppe verpflichtet, wissenschaftsbasierte Klimaziele gemäß den Vorgaben der SBTi festzulegen. 2025 haben wir unsere kurz- und langfristigen Reduktionsziele sowie die dazugehörigen Klimabilanzen bei der SBTi eingereicht. Die SBTi prüfte unsere Klimabilanzen und bestätigte, dass unsere Zielsetzungen alle Kriterien erfüllen. Damit sind unsere Klimaziele offiziell validiert.

Die Rolle der SBTi im Klimaschutz

Die Wissenschaft zeigt: Wenn sich die Erde um mehr als 1,5 °C erwärmt, drohen extreme Wetterereignisse, Ernteausfälle und gefährdete Lebensräume – auch dort, wo unser Tee wächst.

Wir hören und sehen über unsere Partner, wie stark der Klimawandel die Ursprungsregionen bereits trifft – etwa durch Dürren, verschobene Erntezeiten oder Überschwemmungen. Für viele Menschen, die am Anfang unserer Wertschöpfungskette stehen, ist das nicht nur ein ökologisches Problem, sondern eine existentielle soziale Frage: Kann die Ernte noch gesichert werden? Bleibt das Einkommen stabil? Können Zertifizierungsstandards gehalten werden? Weil wir so eng mit diesen Lieferanten zusammenarbeiten, erwächst daraus für uns als Familienunternehmen eine besondere Verantwortung.

Deshalb haben wir uns der Science Based Targets Initiative (SBTi) angeschlossen und unsere Klimaziele validieren lassen. Unsere Klimastrategie folgt wissenschaftlichen Vorgaben, damit wir die Erderwärmung begrenzen und die Zukunft unserer Teelieferkette sichern.

Der TEEKANNE Corporate Carbon Footprint  

Jedes Jahr berechnen wir unseren CO₂-Fußabdruck – über alle Standorte und die gesamte Lieferkette hinweg. Dabei halten wir uns an das international anerkannte GHG-Protocol. Besonders wichtig ist uns die Qualität unserer Daten: Deshalb erfassen wir gemeinsam mit unseren Lieferanten Primärdaten direkt vor Ort. Das macht unsere Klimabilanz besonders präzise und hilft uns, gezielte Maßnahmen für mehr Klimaschutz zu entwickeln.

Grüne Strichzeichnung von drei blühenden Blumen mit detaillierten Blütenblättern und Blättern auf weißem Hintergrund.

Was ist das GHG Protocol? 

Das GHG Protocol (Greenhouse Gas Protocol) ist der weltweit wichtigste Standard für die Berechnung von Treibhausgas-Emissionen. Es legt genau fest, wie Unternehmen ihre Emissionen erfassen und in drei Bereiche („Scopes“) einteilen:

  • Scope 1: Direkte Emissionen aus eigenen Anlagen und Fahrzeugen
  • Scope 2: Indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie
  • Scope 3: Alle weiteren Emissionen entlang der Lieferkette, z. B. Rohstoffe, Transport oder Verpackung

So wird sichergestellt, dass Klimabilanzen vergleichbar und transparent sind.
Grüne Strichzeichnung einer Blattpflanze mit mehreren ovalen Blättern an einem Stiel, weißer Hintergrund.

Was bedeutet CO₂e?

Beim Klimawandel geht es nicht nur um CO₂, sondern auch um andere Treibhausgase wie Methan oder Lachgas. Diese wirken unterschiedlich stark auf das Klima. Damit man sie vergleichen kann, rechnet man alle in eine gemeinsame Einheit um – die „CO₂-Äquivalente“ (CO₂e). Beispiel: Methan ist etwa 28-mal klimaschädlicher als CO₂, deshalb zählt 1 kg Methan wie 28 kg CO₂e.
Minimalistische grüne Strichzeichnung von drei Teeblättern auf einem einzelnen Stiel.

Wozu nutzt man Primärdaten?

Primärdaten sind echte Messwerte zu Energieverbrauch, Einsatz von Material und Düngemittel oder Emissionen direkt aus der Produktion oder vom Lieferanten – keine Schätzungen oder Daten aus externen Quellen. Damit lassen sich Treibhausgasemissionen präziser berechnen.
Infografik der Scope 1-, 2- und 3-Emissionen mit Pfeilen, Symbolen und deutschen Aktivitätsbeispielen.

Im Geschäftsjahr 2024/2025 lagen unsere gesamten Treibhausgasemissionen bei rund 93.000 Tonnen CO2e. Von diesen Gesamtemissionen entfällt bei TEEKANNE – wie bei den meisten Lebensmittelherstellern mit Agrarlieferketten – der größte Teil auf Scope 3, also auf indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, insbesondere aus der Landwirtschaft. Das macht wirksame Klimaschutzmaßnahmen so komplex: In den Scopes 1 und 2 – unserem direkten Wirkungsbereich – können wir dank großer Anstrengungen und Investitionen selbst tätig werden und durch eigene Maßnahmen Verbesserungen erreichen. Scope 3 ist jedoch mengenmäßig am umfangreichsten und zugleich sind wir hier auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern angewiesen, um Verbesserungen zu erreichen. Eine Herausforderung, die wir annehmen!

Deutsches Balkendiagramm: 97 Prozent der CO2e-Emissionen 2024-2025 aus Scope 3, nur 3 Prozent aus Scopes 1 und 2.

TEEKANNE Klimaziele

Für die Emissionen aus Scope 1 und 2 nutzen wir das Geschäftsjahr 2017/2018 als Ausgangspunkt. Seit diesem Zeitpunkt erfassen wir systematisch alle direkten und indirekten Emissionen unserer Standorte und des Fuhrparks. Die Emissionen entlang unserer gesamten Lieferkette (Scope 3) sind komplexer, weil sie außerhalb unserer Werkstore entstehen – zum Beispiel beim Anbau, Transport oder der Verpackung. Dafür brauchen wir die Unterstützung unserer Partner und Lieferanten. Diese Daten haben wir erstmals 2023 berechnet. Das Geschäftsjahr 2023/2024 ist nun die Basis, um unsere Fortschritte in Scope 3 zu messen.

Übergreifendes Netto-Null-Ziel:

Übergreifendes Netto-Null-Ziel:

Wir verpflichten uns, bis zum Geschäftsjahr 2045 über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen.
Kurzfristige Ziele Energie & Industrie Emissionen:

Kurzfristige Ziele Energie & Industrie Emissionen:

Wir verpflichten uns, die absoluten Treibhausgasemissionen der Scope 1 und 2 bis zum Geschäftsjahr 2033 um 85,14 % gegenüber dem Basisjahr 2017 zu reduzieren. Wir verpflichten uns außerdem, die absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 3 aus eingekauften Gütern und Dienstleistungen, brennstoff- und energiebezogenen Aktivitäten, vorgelagerter Transport und Vertrieb, betrieblich verursachten Abfällen, Geschäftsreisen, Mitarbeiterpendeln und Franchising um 32,50 % bis zum Geschäftsjahr 2033 gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren.
Kurzfristige Ziele FLAG (Landwirtschafts-)Emissionen:

Kurzfristige Ziele FLAG (Landwirtschafts-)Emissionen:

Wir verpflichten uns, die absoluten Scope-3-Treibhausgasemissionen aus gekauften Gütern und Dienstleistungen bis 2033 um 39,4 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren. Wir verpflichten uns außerdem, bis zum 31. Dezember 2025 für alle Rohstoffe, die mit Primärwaldabbau in Verbindung stehen, keine Abholzung mehr zuzulassen.
Langfristige Ziele Energie & Industrie Emissionen:

Langfristige Ziele Energie & Industrie Emissionen:

Wir verpflichten uns, ihre absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 3 bis zum Geschäftsjahr 2045 um 90,00 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren. Wir verpflichten uns außerdem, ihre absoluten Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 bis zum Geschäftsjahr 2045 um 90,00 % gegenüber dem Basisjahr 2017 zu reduzieren.
Langfristige Ziele FLAG (Landwirtschafts-)Emissionen:

Langfristige Ziele FLAG (Landwirtschafts-)Emissionen:

Wir verpflichten uns, die absoluten Scope-3-Treibhausgasemissionen aus gekauften Gütern und Dienstleistungen bis 2045 um 72 % gegenüber dem Basisjahr 2023 zu reduzieren.
Die deutsche Grafik zeigt die SBTi-Pfade: Die Bruttoemissionen sinken, die Kohlenstoffabscheidung steigt, das Netto-Null-Ziel folgt auf 1,5°C.

Unsere Hebel zur Verringerung und Vermeidung der Emissionen:

  • Weiterer Ausbau der Photovoltaik-Anlagen an den Standorten
  • Reduzierung von Verpackungen
  • Förderung nachhaltiger Landwirtschaft
  • Neubau von ökostrombetriebenen Anlagen wie einer moderne Keimreduzierung

 

Du möchtest mehr zu unseren bisherigen Fortschritten und geplanten Klimaschutzmaßnahmen wissen, dann sieh Dir hier unseren Fortschrittsbericht an:

Deine Tasse – Dein Beitrag: Was das für Dich bedeutet

Wenn Du unsere Tees genießt, kannst Du sicher sein: Wir geben unser Bestes, um die Auswirkungen auf das Klima so gering wie möglich zu halten. Und wir hören nicht auf, besser zu werden. Denn Klimaschutz ist kein Projekt mit einem Enddatum – es ist eine Haltung.

Blassgrüne Skizze einer Teekanne, einer Teetasse mit Untertasse, Zimtstangen und Sternanis in einer Anordnung.

Ein Großteil der Energie fällt bei der Zubereitung unserer Tees an. Die Emissionen, die beim Aufkochen des Wassers durch den Wasserkocher entstehen, gelten jedoch als “indirekte” Emissionen, auf die wir keinen Einfluss haben und werden deshalb nicht mit in unserer CO2-Bilanz aufgeführt. Deshalb zählen wir hier auf dich:

  • Nur so viel Wasser erhitzen, wie benötigt.
  • Wasserkocher statt Topf benutzen.
  • Regelmäßig entkalken: das spart Strom.
  • Restwärme nutzen: Tee nicht unnötig nachheizen.
  • Bewusst dosieren: Mehr Wasser ≠ mehr Geschmack.

*Alle Informationen zu aktuellen Aktionen & Gewinnspielen findest Du hier.

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