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Die Teepflanze

Erfahren Sie mehr über die immergrüne Teepflanze. Sie birgt viel Wissenswertes und führt Sie zu dem Ursprung des Tees zurück.

TEEKANNE - Teepflanze - die immer grüne Teepflanze

Camellia sinensis

Der botanische Name der immergrünen Teepflanze, die zur Familie der Kamelien gehört, ist nicht immer einheitlich gewesen und wurde mehrmals geändert. Der schwedische Naturforscher Linné nannte die Pflanze zuerst Thea sinensis (1753), gab jedoch später den Namen zugunsten zweier Unterarten auf: Thea bohea und Thea viridis.

Nach internationaler Übereinkunft und Eintragung in den "Index Kewensis" lautet der korrekte botanische Name nun Camellia sinensis und für ihre beiden Unterarten var. sinensis (China-Tee) und var. assamica (Assam-Tee).

Heute werden zumeist Teesorten angebaut, die aus Kreuzungen (Hybriden) der Varietäten sinensis' und assamicas hervorgegangen sind.

Unbeeinflusst gewachsener Assam-Tee (Camellia sinensis var. assamica) entwickelt sich zu einem annähernd kegelförmigen Baum von bis zu 15 Metern Höhe. Er besitzt eine starke Pfahlwurzel, die dem Baum Festigkeit verleiht und mit ihren Seitenwurzeln Wasser und Nährstoffe aufnimmt.

Da die Pflanze stehende Nässe nicht verträgt, entwickeln sich die Seitenwurzeln oberhalb des Grundwasserspiegels. Sie ist anfällig gegen niedrige Temperaturen und auf die häufigen, ergiebigen Niederschläge sowie die hohe Luftfeuchtigkeit des tropischen Klimas angewiesen. Im Vergleich zum China-Tee treibt der Assam-Tee größere Blätter und bringt höhere Erträge.

TEEKANNE - Teepflanze - die immer grüne Teepflanze

Der wild wachsende China-Tee (Camellia sinensis var. sinensis) verzweigt sich schon an der Basis der Sprossachse zu einem etwa drei bis vier Meter hohen Strauch. Er gedeiht auch in magerer Erde, hält sowohl leichtem Frost als auch längeren Trockenperioden und der niedrigen Luftfeuchtigkeit der Subtropen stand. Der Strauch wächst langsam und blüht schon im zweiten Jahr üppig. Drei bis fünf Jahre nach dem Einpflanzen des Stecklings kann erstmals vom Teestrauch geerntet werden.

Die grünen Blätter werden von Hand gepflückt, wobei die zwei jüngsten oberen Triebe und die Blattknospe (“two leaves and the bud“) besonders hochwertige Tees ergeben. Ob aus diesen Blättern Grüner oder Schwarzer Tee hergestellt wird, hängt nur von der Art der Verarbeitung ab.